Wie aus einer Begegnung eine wunderbare Verbindung wurde
Froh sieht sie aus, erleichtert. Es ist soweit, die Uraufführung gelang, das Publikum ist begeistert. Christina Siegfried geht als Intendantin des Heinrich Schütz Musikfestes ganz neue, aufregende Wege. Die 400 Jahre alten Werke von Heinrich Schütz so eindrucksvoll mit heutiger 3D Klangmusik zu kombinieren, das ist schlicht atemberaubend.
Schütz hat überwältigende Raummusik von allergrößter Intensität und Schönheit geschaffen. „Diese in ihrer Zeit hochmoderne, klangprächtige, mehrchörige Musik ist heute Anregung und Inspiration für den Leipziger Orchestronik-Klangkünstler und Komponisten Fabian Russ“, beschreibt Heinrich Schütz Musikfest, was Ausgangspunkt für „Kaleidoskop der Räume“ war.
Der Arbeit Fabian Russ‘ erstmals begegnet ist sie 2017, erzählt Christina Siegfried. Inzwischen sei aus der Begegnung eine intensive, sinnliche Verbindung entstanden.
Heinrich Schütz hatte 1636 die Musikalischen Exequien für das Begräbnis von Heinrich Posthumus Rueß in Gera komponiert – „…die vielleicht ergreifendste Begräbnis- und Trostmusik des 17. Jahrhunderts.“ (Heinrich Schütz Musikfest.
In diese Musik ist Fabian Russ eingetaucht, hat sie, ergänzt mit eigenen Kompositionen neu kombiniert und mit Originalaufnahmen zu einem beeindruckenden Dialog miteinander verwoben.